„Displaced Persons“: Jüdisches Leben im Land der Täter – Überleben, Neubeginn, Erinnerung
MdL Franc Dierl initiierte hochkarätige Diskussion über ein vergessenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte
Ausgerechnet im Land der Täter fanden sie vorübergehend Schutz: Hunderttausende jüdische Flüchtlinge, die nach dem zweiten Weltkrieg nicht in ihre ost- und mitteleuropäischen Heimatländer zurückkehren konnten. Diesem vergessenen Kapitel der Nachkriegsgeschichte hat der Bayreuther Landtagsabgeordnete Franc Dierl (CSU) im Rahmen der Reihe „Im Gespräch …“ einen Themenabend im neuen Jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrum gewidmet. Unter dem Motto „Jüdische Displaced Persons in Bayern und Bayreuth“ erinnerte der Politiker im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung mit dem Antisemitismusbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, dem früheren bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und dem oberfränkischen Heimatpfleger Professor Dr. Günter Dippold an die Menschen, für die die amerikanische Besatzungszone für wenige Jahre zum Aufenthaltsort wurde.
