Für die beiden bayerischen Neigetechnik-Netze in Nordostbayern und im Allgäu und soll ein einheitliches Neufahrzeug entwickelt werden.
Geplant ist ein reines Akku-Fahrzeug mit Nachlademöglichkeit aus der Oberleitung. Dies verspricht günstigere Entwicklungs-, Anschaffungs- und Betriebskosten für die Flotte. Ergänzende Untersuchungen haben ergeben, dass dies mit einem überschaubaren Infrastruktur-Ausbau möglich ist.
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter erläutert: „Durch leistungsfähigere Akkus können wir auf einen zusätzlichen Wasserstoff-Antrieb verzichten. Die neue Fahrzeugflotte wird dadurch technisch deutlich unkomplizierter und wirtschaftlicher. Außerdem kann der Aufbau einer Versorgungs- und Betankungsinfrastruktur für Wasserstoff entfallen.“
Landtagsabgeordneter Franc Dierl (CSU) begrüßt dies als bedeutenden Schritt in die richtige Richtung. „Mit der Einführung strombetriebener Akku-Neigetechnikzüge wird auch in meinem Stimmkreis Bayreuth endlich das Ende des letzten verbliebenen ‚Dieselbereichs‘ eingeläutet“, zeigt er sich gleichermaßen zuversichtlich und erfreut. Dierl weiter: „Zudem kann durch den Bestand der Neigetechnik weiterhin der Vorteil dieser Technik, die hohen Geschwindigkeit, auf den bestehenden Strecken genutzt werden.“
In die gleiche Richtung argumentiert Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger: „Der rasche Fortschritt in der Batterietechnik kommt auch dem Bahnverkehr zugute. Das für die baldige Elektrifizierung des Bahnbetriebs in Nordostbayern gründlich erarbeitete Konzept mit Akku-Zügen kann nun mit weniger Risiken umgesetzt werden. Seine Wirtschaftlichkeit wird mit der weiterhin notwendigen Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale deutlich gesteigert. Dies ist entscheidend für ein besseres und dauerhaft gesichertes Fahrplanangebot, von dem ganz Nordostbayern profitieren wird.“
MdL Dierl unterstützt die zukunftsweisende Entscheidung: „Wir stehen am Anfang einer rasanten Weiterentwicklung der Akku-Technik, insofern ist dies ein Zeichen großer Offenheit gegenüber neuen Technologien, auch hinsichtlich der zu erwartenden Kosten bei einer kompletten Elektrifizierung der Streckennetze.“
Gutachten zur Beendigung des Dieselbetriebs in Nordostbayern und im Allgäu haben ergeben, dass die Kombination von Akku- und Wasserstoffantrieb in einem Fahrzeug technisch sehr aufwändig wäre. Die Entwicklung wäre daher mit hohen Risiken und Kosten verbunden. Zudem ermöglichen die Fortschritte in der Batterietechnik mittlerweile reine Akku-Züge mit größerer Reichweite. Die neuen Neigetechnik-Flotte soll Anfang der 2030er-Jahre die dieselbetriebenen Neigetechnik-Züge ablösen. Hierfür sind ergänzend zu den ohnehin notwendigen Ausbaumaßnahmen für die Akku-Züge ohne Neigetechnik verschiedene Infrastrukturausbauten erforderlich.
In Nordostbayern müssen im Vorgriff auf die geplanten Elektrifizierungsprojekte Lademöglichkeiten in den Bahnhöfen Bayreuth und Neustadt an der Waldnaab hergestellt und einzelne Gleise am Nürnberger Hauptbahnhof mit einer leistungsfähigeren Oberleitung nachgerüstet werden. Zudem müssen in Marktredwitz endende Züge zum Aufladen der Akkus ins tschechische Cheb oder nach Hof weiterfahren, solange die Elektrifizierung von Hof nach Marktredwitz noch nicht fertiggestellt ist.
Der Freistaat wird voraussichtlich noch dieses Jahr die DB InfraGO AG mit den Planungen für den Akku-Betrieb in Nordostbayern inklusive der Maßnahmen im Neigetechnik-Netz beauftragen.
Bayreuth, 12.03.2025
Ansprechpartnerin:
Stefanie Finzel
Persönliche Referentin
Franc Dierl, MdL
Abgeordnetenbüro Bayreuth
Tel: 0921/76430-26
E-Mail: referentin.mdl@franc-dierl.de
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter erläutert: „Durch leistungsfähigere Akkus können wir auf einen zusätzlichen Wasserstoff-Antrieb verzichten. Die neue Fahrzeugflotte wird dadurch technisch deutlich unkomplizierter und wirtschaftlicher. Außerdem kann der Aufbau einer Versorgungs- und Betankungsinfrastruktur für Wasserstoff entfallen.“
Landtagsabgeordneter Franc Dierl (CSU) begrüßt dies als bedeutenden Schritt in die richtige Richtung. „Mit der Einführung strombetriebener Akku-Neigetechnikzüge wird auch in meinem Stimmkreis Bayreuth endlich das Ende des letzten verbliebenen ‚Dieselbereichs‘ eingeläutet“, zeigt er sich gleichermaßen zuversichtlich und erfreut. Dierl weiter: „Zudem kann durch den Bestand der Neigetechnik weiterhin der Vorteil dieser Technik, die hohen Geschwindigkeit, auf den bestehenden Strecken genutzt werden.“
In die gleiche Richtung argumentiert Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger: „Der rasche Fortschritt in der Batterietechnik kommt auch dem Bahnverkehr zugute. Das für die baldige Elektrifizierung des Bahnbetriebs in Nordostbayern gründlich erarbeitete Konzept mit Akku-Zügen kann nun mit weniger Risiken umgesetzt werden. Seine Wirtschaftlichkeit wird mit der weiterhin notwendigen Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale deutlich gesteigert. Dies ist entscheidend für ein besseres und dauerhaft gesichertes Fahrplanangebot, von dem ganz Nordostbayern profitieren wird.“
MdL Dierl unterstützt die zukunftsweisende Entscheidung: „Wir stehen am Anfang einer rasanten Weiterentwicklung der Akku-Technik, insofern ist dies ein Zeichen großer Offenheit gegenüber neuen Technologien, auch hinsichtlich der zu erwartenden Kosten bei einer kompletten Elektrifizierung der Streckennetze.“
Gutachten zur Beendigung des Dieselbetriebs in Nordostbayern und im Allgäu haben ergeben, dass die Kombination von Akku- und Wasserstoffantrieb in einem Fahrzeug technisch sehr aufwändig wäre. Die Entwicklung wäre daher mit hohen Risiken und Kosten verbunden. Zudem ermöglichen die Fortschritte in der Batterietechnik mittlerweile reine Akku-Züge mit größerer Reichweite. Die neuen Neigetechnik-Flotte soll Anfang der 2030er-Jahre die dieselbetriebenen Neigetechnik-Züge ablösen. Hierfür sind ergänzend zu den ohnehin notwendigen Ausbaumaßnahmen für die Akku-Züge ohne Neigetechnik verschiedene Infrastrukturausbauten erforderlich.
In Nordostbayern müssen im Vorgriff auf die geplanten Elektrifizierungsprojekte Lademöglichkeiten in den Bahnhöfen Bayreuth und Neustadt an der Waldnaab hergestellt und einzelne Gleise am Nürnberger Hauptbahnhof mit einer leistungsfähigeren Oberleitung nachgerüstet werden. Zudem müssen in Marktredwitz endende Züge zum Aufladen der Akkus ins tschechische Cheb oder nach Hof weiterfahren, solange die Elektrifizierung von Hof nach Marktredwitz noch nicht fertiggestellt ist.
Der Freistaat wird voraussichtlich noch dieses Jahr die DB InfraGO AG mit den Planungen für den Akku-Betrieb in Nordostbayern inklusive der Maßnahmen im Neigetechnik-Netz beauftragen.
Bayreuth, 12.03.2025
Ansprechpartnerin:
Stefanie Finzel
Persönliche Referentin
Franc Dierl, MdL
Abgeordnetenbüro Bayreuth
Tel: 0921/76430-26
E-Mail: referentin.mdl@franc-dierl.de