„Diese Stiftungen sind ein Segen für die Region“

MdL Franc Dierl zu Besuch bei der Rainer Markgraf Stiftung und der Oberfrankenstiftung

14.08.2026 | Franc Dierl, MdL | Bayreuth
MdL Franc Dierl mit Tobias Reiß, 1. Vizepräsident des Bayerischen Landtags, MdL (l.) im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Rainer Markgraf Stiftung Florian Prosch (hinten r.) und dem Geschäftsführer der Oberfrankenstiftung Stefan Seewald (vorne r.
MdL Franc Dierl mit Tobias Reiß, 1. Vizepräsident des Bayerischen Landtags, MdL (l.) im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Rainer Markgraf Stiftung Florian Prosch (hinten r.) und dem Geschäftsführer der Oberfrankenstiftung Stefan Seewald (vorne r.

Kürzlich besuchte der Bayreuther Landtagsabgeordnete Franc Dierl (CSU) gemeinsam mit seinem Landtagskollegen und 1. Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, Tobias Reiß, die Rainer Markgraf Stiftung und die Oberfrankenstiftung in der Villa Markgraf in Bayreuth.

Dabei tauschte sich Dierl zusammen mit seinem Kollegen Reiß sowie mit dem Vorstandsvorsitzenden der Rainer Markgraf Stiftung, Florian Prosch, und dem Geschäftsführer der Oberfrankenstiftung, Stefan Seewald, über die Arbeit und die aktuellen Projekte der beiden Stiftungen aus.

In einem kurzen Vortrag stellte Prosch die Arbeit der Rainer Markgraf Stiftung vor. Die 2015 gegründete Stiftung engagiert sich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung in den Regionen Oberpfalz und Oberfranken. Darüber hinaus vergibt sie Stipendien für Ausbildung und Studium. „1,5 Millionen Euro wurden zur Projektförderung bereits ausgeschüttet. Im kommenden Jahr sind weitere 2,5 Millionen Euro geplant“, erklärte Prosch. 

Dierl interessierte sich insbesondere dafür, wie Förderinteressierte auf die Stiftung aufmerksam werden. Auf seine Frage, wie die Menschen auf die Stiftung zukämen, erläuterte Prosch, dass es keine aktive Vermarktung gebe. Lediglich Anzeigen in Magazinen würden geschaltet, die gleichzeitig dazu dienten, diese Medien zu unterstützen. 

Das Jahresmotto der Stiftung für 2026 lautet „Mensch sein & digitale Transformation“. Es greift die gesellschaftlichen Herausforderungen im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung auf und soll zugleich Anlass zur Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der digitalen Transformation geben. 

Auch Stefan Seewald gab einen Einblick in die Arbeit der Oberfrankenstiftung. Die bereits seit 1927 bestehende Stiftung kann im kommenden Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiern. Mit einem Vermögen von rund einer Milliarde Euro ist sie die größte öffentlich-rechtliche Stiftung in Bayern. Insgesamt wurden bislang rund 550 Millionen Euro für Förderprojekte ausgeschüttet, allein im Jahr 2025 waren es 35 Millionen Euro. 

„Unsere Stiftung verfolgt gemeinnützige Zwecke auf dem Gebiet der Volkswohlfahrt in ganz Oberfranken“, erklärte Seewald. Zu den Förderbereichen zählen neben Wissenschaft und Forschung auch Kunst und Kultur, Denkmalschutz sowie soziale Projekte. Als eines von zahlreichen Beispielen für das Engagement der Stiftung nannte Seewald das Schullandheim in Pottenstein. Dieses wurde 1970 errichtet und wird seitdem von der Oberfrankenstiftung unterstützt. 

Dierl, der im Bayerischen Landtag unter anderem Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst ist und sich besonders für die Stärkung der Region einsetzt, würdigte das Engagement beider Stiftungen. Ihre Förderung mache zahlreiche konkrete Projekte in Oberfranken überhaupt erst möglich. „Diese Stiftungen sind ein Segen für die Region und die Menschen, die hier leben“, betonte Dierl deshalb abschließend.
 

Blick auf die historische Villa Markgraf in Bayreuth, Verwaltungssitz der Rainer Markgraf Stiftung und der Oberfrankenstiftung. 

MdL Franc Dierl im Austausch mit dem Geschäftsführer der Oberfrankenstiftung Stefan Seewald und dem Vorstandsvorsitzenden der Rainer Markgraf Stiftung Florian Prosch (v.l.n.r.).