Viele Fragen hatten die interessierten Besucherinnen und Besucher an Landtagsabgeordneten Franc Dierl (am Rednerpult), als sie anlässlich seiner Einladung zu einer Infofahrt in den Bayerischen Landtag auch im Plenarsaal zu Gast waren.
Rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Bayreuth nutzten die Gelegenheit, den Bayerischen Landtag in München zu besuchen. Empfangen wurden sie vom Landtagsabgeordneten Franc Dierl (CSU). Unter den Gästen befanden sich neben vielen politisch Interessierten auch einige Mitglieder des Speichersdorfer Landfrauenchors.
Nach einem einführenden Film und einer Führung durch das Maximilianeum, dem Sitz des Bayerischen Landtags seit 1949, hatten die Besucherinnen und Besucher im Plenarsaal die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an Franc Dierl zu richten. Der Abgeordnete zeigte sich sehr erfreut über die Vielfalt der angesprochenen Themen.
Eine der Fragen bezog sich auf die Energieversorgung, konkret wie mit den verschiedenen Energieformen umgegangen werden soll. „Ich stehe für einen Energiemix“, betonte der Abgeordnete Dierl und erklärte, dass sowohl Energie aus Photovoltaikanlagen, als auch aus Wind- und Wasserkraft gleichermaßen genutzt werden sollten, und zwar angepasst an die jeweiligen regionalen Gegebenheiten, damit die Menschen nicht mit unnötigen Vorgaben belastet werden. Gleichzeitig sei es wichtig, die Atomforschung voranzutreiben, um kompetente Wissenschaftler am Regionalstandort Bayern zu erhalten.
Wichtig war einigen Besucherinnen und Besuchern auch das Thema Hochschulpolitik. Teilnehmende wollten wissen, wie die Staatsregierung sicherstellt, dass kleinere Hochschulstandorte nicht zu kurz kommen. Der Abgeordnete erklärte, dass eine gute Strategie darin bestehe, Netzwerke und Synergien zwischen den Hochschulen zu schaffen, um sich im Austausch miteinander gegenseitig zu ergänzen. Ein konkretes Beispiel stelle die enge Verbindung zwischen der Technischen Universität München mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf dar.
Eine weitere Frage bezog sich darauf, wie sich die negative Entwicklung in den Kirchen, also die zahlreichen Kirchenaustritte, auf die Parteipolitik der CSU auswirke. „Ich stehe für das ‚C' in der CSU“, begann Dierl und erklärte, dass die Kirchen den Menschen den Mehrwert einer Mitgliedschaft darstellen müssen. Gerade im Ehrenamt leiste die Kirche entscheidende soziale Beiträge in der Gesellschaft und unterstütze beispielsweise viele Kindergärten. Daher erachtet der Abgeordnete die Wegentwicklung von den Kirchen als bedenklich.
Besonderes Anliegen vieler war das Thema Sicherheitspolitik. „Die Sicherheit hat in Bayern oberste Priorität!“, erklärte der Abgeordnete und lobte insbesondere die gute Arbeit des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann und den engagierten Einsatz der Sicherheitskräfte. Es gäbe ausgearbeitete Notfallpläne und Notversorgung für Gemeinden. Dennoch arbeite man immer daran, die Sicherheit des Freistaates kontinuierlich weiter auszubauen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Landtagsgaststätte und Zeit zur freien Verfügung in München trat die Gruppe am Abend die Rückreise nach Bayreuth an. Die Teilnehmenden zeigten sich einig, dass der direkte Einblick in die Arbeit des Bayerischen Landtages sowie der persönliche Austausch mit MdL Dierl wertvolle politische Bildung darstellten.
Die nächste Infofahrt findet am 9. Dezember 2026 statt.

Zur Begrüßung im Bayerischen Landtag stimmte der Speichersdorfer Landfrauenchor ein Lied vor MdL Dierl an.

Bevor es in den Plenarsaal ging, wurde noch kurz über die fantastische Aussicht über München gesprochen.
Bayreuth, 21.05.2026
Ansprechpartnerin:
Kristina Jobst
Büroleiterin
Franc Dierl, MdL
Abgeordnetenbüro Bayreuth
Tel. 0921 76430-26
E-Mail: buero.mdl@franc-dierl.de