Bayreuth. Anlässlich der gestern verabschiedeten Resolution „Wirtschaftsstandort Bayern zukunftsfähig machen, Arbeitsplätze sichern“, welche die CSU-Landtagsfraktion im Rahmen ihrer Klausurtagung auf Kloster Banz beschlossen hat, macht der CSU-Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Bayreuth, Franc Dierl, deutlich, dass die wirtschaftlichen Herausforderungen auch in Bayreuth und Oberfranken mit voller Wucht spürbar seien.
Betriebe aus Mittelstand, Handwerk, Industrie und Landwirtschaft spürten die Fehlentwicklungen aus Berlin und Brüssel besonders deutlich: „Bei uns in der Fläche werden unsere regionalen Betriebe, die Tag für Tag Verantwortung für Beschäftigte, Ausbildung und Wertschöpfung übernehmen, durch immer neue Vorschriften, hohe Kosten und ideologische Vorgaben ausgebremst,“ so Dierl.
Die CSU-Landtagsfraktion fordert in ihrer Resolution vor allem die steuerliche Gesamtbelastung spürbar zu senken, den Solidaritätszuschlag vollständig abzuschaffen, Lohnzusatzkosten zu begrenzen und den Bürokratieabbau konsequent voranzutreiben, Maßnahmen, die auch für Landtagsabgeordneten Dierl für die Region Bayreuth Priorität haben.
Besonderes Gewicht legt der Landtagsabgeordnete jedoch auch auf das Thema Energiepolitik. Hohe Energiepreise seien längst zu einem echten Standortproblem geworden, und dies nicht nur für energieintensive Betriebe. Er fordert einen klaren Kurswechsel: „Wir brauchen keine Verbotskultur, sondern eine vernünftige Energiepolitik, die wirtschaftliche Realität anerkennt.“
Auch die Industrietransformation dürfe nicht ideologisch verengt werden, betont Dierl: „Bayern bleibt Industrieland. Automobilstandort, Wertschöpfung und moderne Produktion sichert man nicht mit Verboten, sondern mit Technologieoffenheit, Innovation und marktwirtschaftlichen Anreizen. Das ist es, was unsere Unternehmen in Bayreuth, Oberfranken und ganz Bayern brauchen.“
Für die Region Bayreuth sieht Dierl erhebliche Chancen: Tradition und Innovation verbänden sich hier in besonderer Weise mit engagierten Unternehmen, starken Hochschulen und gut ausgebildeten Fachkräften. Damit sich dieses Potenzial entfalten könne, brauche es neben Investitionen in Verkehr, digitale Infrastruktur und berufliche Qualifizierung auch bessere Bedingungen für Unternehmensnachfolgen und Betriebsübergaben.
Dierls Fazit lautet daher: „Arbeitsplätze sichert man nicht mit immer neuen Auflagen, sondern mit wirtschaftlicher Vernunft, Freiheit und klaren Standortvorteilen. Deshalb heißt es jetzt in erster Linie: Arbeitsplätze sichern, um Bayern und Oberfranken zukunftsfähig aufzustellen.“
Bayreuth, 24.09.2026
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Persönliche Referentin
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