Bayreuth. Das Bayerische Kabinett hat beschlossen, das bundesweit einzigartige Netzwerk der Öko-Modellregionen konsequent weiterzuentwickeln. Franc Dierl, direkt gewählter Abgeordneter des Bayerischen Landtags im Stimmkreis Bayreuth, begrüßt diesen Schritt ausdrücklich: „Die Öko-Modellregion Fränkische Schweiz ist ein Erfolgsmodell, auf das wir stolz sein können – und das weit über unsere Region hinausstrahlt."
Für den Stimmkreis Bayreuth Stadt und Land ist der Beschluss eine direkte gute Nachricht: Die Öko-Modellregion Fränkische Schweiz zählt zu den Vorzeigeregionen dieses Netzwerks und steht für nachhaltige Landwirtschaft, starke regionale Wirtschaftskreisläufe und eine lebenswerte Heimat.
Die Öko-Modellregion Fränkische Schweiz ist mehr als ein Förderkonzept, sie ist gelebte Heimatpolitik. Landwirte, Lebensmittelhandwerker, Gastronomen, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger gestalten gemeinsam eine Region, die ökologischen Landbau, regionale Wertschöpfung und Lebensqualität verbindet. Neue Kooperationen entstehen, Absatzmärkte für heimische Bio-Produkte wachsen, und immer mehr Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen setzen auf regionale Bio-Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung.
Dierl betont: „Unsere Landwirte, Handwerker und Gastronomen leisten hier täglich herausragende Arbeit. Sie zeigen, wie ökologischer Landbau und wirtschaftliche Stärke zusammengehen."
Bayern verfügt derzeit über 36 staatlich anerkannte Öko-Modellregionen, die 43 Prozent der Landesfläche und die Hälfte aller bayerischen Kommunen umfassen. Aus einem Modellprojekt des Jahres 2014 ist das größte Netzwerk seiner Art in Deutschland geworden. Zahlreiche andere Bundesländer haben das bayerische Modell inzwischen zum Vorbild genommen.
Der Kabinettsbeschluss stärkt das Netzwerk mit drei klaren Schwerpunkten:
- Management-Förderung für die Öko-Modellregionen vor Ort
- Projektförderung für den Ausbau regionaler Bio-Wertschöpfungsketten
- Verfügungsrahmen für Öko-Kleinprojekte, die direkt in den Gemeinden wirken
Für die Öko-Modellregion Fränkische Schweiz bedeutet das: Die engagierte Arbeit der regionalen Akteure wird verlässlich unterstützt. Projekte zu Biodiversität, Bodenschutz, Humusaufbau, Digitalisierung und zur Verbindung von Landwirtschaft und Tourismus können weiterentwickelt und umgesetzt werden.
Letzteres sieht Dierl als besonderes Potenzial der Region: Die Fränkische Schweiz zieht jährlich Hunderttausende Besucher an, die Natur, Kultur und Genuss suchen. Regionale Bio-Produkte, authentische Gastronomie und erlebbare Landwirtschaft sind dabei starke Anziehungspunkte. Der Beschluss fördert genau diese Verknüpfung gezielt und schafft neue Einkommensperspektiven für landwirtschaftliche Betriebe sowie ein attraktiveres Angebot für Gäste und Einheimische gleichermaßen.
Die Öko-Modellregionen sind eine tragende Säule des Landesprogramms BioRegio 2030: Mehr Wertschöpfung soll in den Regionen bleiben, landwirtschaftliche Betriebe sollen neue Einkommensperspektiven gewinnen, der ländliche Raum soll nachhaltig gestärkt werden. Für den Stimmkreis Bayreuth Stadt und Land ist das keine abstrakte Programmatik – es ist Realität, die täglich in den Dörfern und Betrieben der Fränkischen Schweiz gelebt wird.
Dierl abschließend: „Der aktuelle Beschluss der Staatsregierung ist das klare Bekenntnis: Dieser Weg ist richtig, und wir setzen ihn konsequent fort. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Mittel aus den Förderprogrammen verlässlich und unbürokratisch bei den Menschen ankommen, die diese Region jeden Tag ein Stück lebenswerter machen."
Bayreuth, 15.07.2026
Ansprechpartnerin:
Kristina Jobst
Büroleiterin
Franc Dierl, MdL
Abgeordnetenbüro Bayreuth
Tel: 0921/76430-26
E-Mail: buero.mdl@franc-dierl.de